
Stiftung der Evangelischen Gesellschaft
des Kantons Zürich
Häringstrasse 20
8001 Zürich
Telefon 043 244 74 85
Fax 043 244 74 83
Bankverbindung
UBS AG
CH43 0023 0230 3296 47 01 B
Postkonto
80-4412-8
Die Stiftung der Evangelischen Gesellschaft
Die Evangelische Gesellschaft wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gegründet und verstand sich als Reformbewegung innerhalb der Zürcher Landeskirche gegenüber dem theologisch liberalen Zürich. Sie gründete pionierhaft verschiedene grössere diakonische Werke, die später selbständig wurden. Heute konzentriert sich die Stiftung auf die Trägerschaft ihrer beiden Zweigwerke „Herberge zur Heimat“ und „Zürcher Stadtmission“.
Die Zürcher Stadtmission führt im Niederdorf das Lokal "Yucca" als Treffpunkt für Menschen aller Altersklassen aus sozial benachteiligtem Umfeld. Ein primäres Anliegen ist es, der drohenden Vereinsamung in der hektischen Stadt Zürich entgegenzutreten und als Anlaufstelle Notsituationen aufzufangen. Sie betreibt die Beratungsstelle "Gastroberatungen.zh" (Kirchlicher Dienst im Gastgewerbe), die sich an Menschen im Gastgewerbe wendet und seelsorgerliche und fachliche Beratung anbietet. Ein weiterer Arbeitszweig hat sie im Kreis 4 aufgebaut: Die "Isla Victoria" ist ein Schutzraum, eine "Schutzinsel" für Frauen, die im Sexgewerbe arbeiten. Sie dient den Frauen unterschiedlicher Herkunft als niederschwellige Anlauf- und Beratungsstelle und als Treffpunkt.
Die Herberge zur Heimat ist aus dem Heim für durchziehende Handwerksburschen entstanden und bietet in der Zürcher Altstadt 50 obdachlosen Männern eine feste Wohnmöglichkeit mit Leichtpflege-Abteilung.
Die Stiftung Evangelische Gesellschaft besitzt rund ein Dutzend Liegenschaften vorwiegend in der Stadt Zürich. Aus deren sorgfältiger, jedoch marktorientierter Bewirtschaftung kann sie einen Teil der Kosten der „Zürcher Stadtmission“ finanzieren. Diese ist aber zusätzlich auf Spenden von Einzelpersonen, Firmen und von Kirchgemeinden sowie auf Legate angewiesen.
Neue diakonische Aufgaben zeichnen sich ab in einer Zeit, da Stadt und Kanton bei den sozialen Ausgaben sparen müssen. Die Stiftung möchte sich mit der Energie ihrer Gründerväter neuen Herausforderungen stellen. Spenden und Legate, auch in Form von Liegenschaften, sind der Stiftung willkommen.
Unser Jahresbericht als PDF-Datei: Jahresbericht 2011, Begleitbrief zum Jahresbericht 2011
