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Buch der Geschichte der Evangelischen Gesellschaft des Kantons Zürich
Auffallende Neuerungen zeigten sich in den Mitteln und Wegen der Evangelischen Gesellschaft, ihre sozialen Ziele umzusetzen. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts konnte man die Evangelische Gesellschaft wohl als konservativ betrachten, sofern sie den alten Glauben konservieren wollte. Ihre konkrete Arbeit jedoch erregte gemäss Johannes Hirzel in seinen Rücklicken (1886) bei manchem konservativen Zürcher Anstoss. Zwei Versuche, die Geschichte der 1832 gegründeten Evangelischen Gesellschaft des Kantons Zürich aufzuarbeiten, sind im 20. Jahrhundert gescheitert. Nun hat Helmut Meyer das umfangreiche Archiv der Evangelischen Gesellschaft ausgewertet und ein Manuskript verfasst, das im kommenden Winter als Buch veröffentlicht wird. Koautor Bernhard Schneider ordnet die Gesellschaft in die Netzwerke und sozialreligiösen Traditionen ein und ergründet das heutige Selbstverständnis im Gespräch mit Exponentinnen und Exponenten der Gesellschaft.
Die umfassende Geschichte der Evangelischen Gesellschaft des Kantons Zürich ist am 2. Januar 2011 als Mitteilung der Antiquarischen Gesellschaft (Neujahrsblatt 2011) erschienen. Das Buch kann zum Verkaufspreis von CHF 58.-- (zuzügl. Versandspesen) ab 3. Januar 2011 bei der Stiftung der Evangelischen Gesellschaft des Kantons Zürich (info@stiftung-eg.ch) oder im Buchhandel bezogen werden.
Buchrezensionen/Artikel:
Neue Zürcher Zeitung, 31. Dezember 2010
