Eine Wirtschaft ohne Wachstum – Lichtblick statt Alptraum?

Eine Wirtschaft ohne Wachstumszwang: Schafft sie mehr soziale Gerechtigkeit? Bleiben Wohlstand und Versorgungssicherheit gewährleistet? Und wer trägt wie viel Verantwortung?

Prof. Dr. Niko Paech, Professor der Wirtschaftswissenschaften, stellt uns sein Konzept eines neuartigen, nachhaltigen Wirtschaftsmodells vor, das auf Wachstum verzichtet: Gemeingut statt materieller Selbstverwirklichung, Reparieren statt Neuanschaffen, Selbstversorgung statt langer Lieferketten. Ideen, die von Ökonomen bisher als unrealistisch abqualifiziert werden – ohne Wachstum kein Wohlstand.

Einen anderen Weg schlägt die Zürcher Kantonalbank ein: Sie verpflichtet sich der Ziele für Nachhaltige Entwicklung der UN – Ziel 8: «Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum». In einem kurzen Kommentar vertritt Marit Kruthoff die Position der Zürcher Kantonalbank zur Voraussetzung von Wirtschaftswachstum für eine nachhaltige, gerechte Gemeinschaft.

Die öbu (Der Verband für nachhaltiges Wirtschaften) hat sich nachhaltiges Wirtschaften seit 1989 auf die Fahne geschrieben. Olmar Albers wird in einem kurzen Kommentar schildern, wie die öbu versucht Wachstum mit ökologischer, gesellschaftlicher sowie wirtschaftlicher Nachhaltigkeit zu vereinbaren, und wo sie dabei auch an Grenzen stösst.

Beginn
Montag, 16. November 2020, 19 Uhr

Ende
Montag, 16. November 2020, 21 Uhr

Ort
Sankt Anna-Kapelle, St. Annagasse 11, 8001 Zürich

Lageplan

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Referent/innen, Mitwirkende
Niko Paech, Marit Kruthoff, Olmar Albers

Leitung
Friederike Rass

Kosten
Eintritt frei, Kollekte zur Deckung der Kosten